„Aus Gastarbeitern wurden nie Einwanderer, Gäste gehen wieder nach Hause…“

„Aus Gastarbeiter wurden nie Einwanderer, Gäste gehen wieder nach Hause. Hier hat eine Gruppe die Vorzüge des deutschen Sozialstaates ausgenutzt und heute sind sie uns noch undankbar dafür.“

Manchmal stößt man auf Sätze und würde am Liebsten ihren Herkunftsort stoßen. Es ist mir unbegreiflich, mit was für einer unfassbaren Naivität Menschen durch ihr sinnloses Sein taumeln. Winkend mit ihrer pseudo-Eloquenz stampfen sie durch sensible Themengebiete und feuern ihre natürlich wissenschaftlich fundierten Aussagen auf unschuldige Zivilisten.

Aus Gästen werden nie Einwanderer. Gekommen um zu gehen. Na, das ist doch ganz simpel. Den natürlichen Lauf der Dinge zu betrachten, so wie Familienplanung und Selbstfindungsprozesse, und die emotionale Seite des Menschen miteinkalkulieren, so wie Existenz- und Überlebensängste, nein, wo sind wir hier? Wir brauchen Arbeiter JETZT, nicht in zehn Jahren, nein. Jetzt. Was ist daran so schwer zu verstehen? Es darf doch nicht so schwer sein seine natürlichen Triebe für ein paar Jährchen in den Hintergrund zu drängen. Vielleicht überdauern diese Jährchen das eigene Leben, aber hey – dafür hat man einem Land aus der Misere geholfen und unter besten Lebensbedingungen gelebt. Auch wenn man vielleicht gesellschaftlich ignoriert würde, hätte man doch ein Leben wie eine Kuh in der Massentierhaltung gehabt – Kaum Raum zum Leben und zur Selbstentfaltung, aber dafür Nutzung von Lebensbeginn bis zum Tod. Billigware und deswegen für jeden leistbar. Und es soll ja Kulturkreise geben, in denen Kühe heilig sind. Also bitte. Es hätte so gut laufen können. Gast, arbeiten, gehen. Sprechen konnten diese Menschen ja so abgehakt, wieso nicht auch so leben? Vielleicht hätte man die Fortpflanzungsproduktivität der Herkunftskulturen in Betracht ziehen sollen… Eigentlich war ja schon lange klar, dass Frauen der angedachten Gastarbeiter wahre Geburtenmaschinen sind. Aber da setzte man wohl auf den Islam – der würde ja zumindest verhindern, dass sich die Gäste mit den Einheimischen vermischen. Ach, hätten die Gastarbeiter doch vorher ihre Rolle nicht so übertrieben. Dann wäre heute alles gut.

 

 

pics by pixabay.com

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