Hallo Halle

Hallo Halle, hallt es in mir, was schaust du so trist? Du bist doch ganz hübsch. Ein bisschen, wie eine Theaterkulisse. So unecht. So inszeniert. So. ja, so. Laufe ich durch deine Straßen fühle ich mich, als würde ich durch ein Gemälde gehen. Nicht unbedingt, weil du ein Kunstwerk bist, eher weil mich deine Ausstrahlung an Stillleben erinnert. Du schweigst mich an, während mich deine Schönheit ganz bodenständig anlächelt. Ja, ich finde dich ganz schön, Halle. Vielleicht, weil du nicht weißt, dass du es bist. Das macht es angenehm. Angenehmer als Kollegen von dir, die mich mit ihrer Selbstinszenierung plätten. Geplättet lässt sich Schönes nicht mehr so gut annehmen. Du plättest mich nicht, Halle. Du erstickst mich nicht. Nein, Halle, du, ja du, Halle, du hallst in mir.

 

Ein Kommentar zu „Hallo Halle

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s