Untergetaucht

Ich schaue mich um. Sehe meine Gedanken, Geschichten und Gedichte. Alles, was mich beschäftigt. Alles, was mich ausmacht. Vielleicht nicht alles. Aber viel. Viel davon sagt, wer ich bin. Was ich bin. Vielleicht halte ich es deswegen nicht mehr hier aus. Er ist so dunkel, dieser Blog, findet ihr nicht auch? So trist. So bedrückend. Und das ohne, dass ich ihn lese. Nur, wenn ich ihn anschaue. Diese Farben. Diese Bilder. Nein, er spiegelt nicht mein Inneres wieder. Ich leuchte – liebe das Leben, in all seiner verstörenden Art. Viel ist passiert, passiert, wird passieren, was mir den Atem raubt. Vieles tut weh, irritiert, schockt. Vieles, aber nicht alles. Aber für dieses Viele stehe ich. Möchte ich stehen. Ihm Stimme geben, da er viel zu oft, zu gerne, zu schnell zum Verstummen gebracht wird. Aber kann man ihn nicht auch auf Leichtigkeit tanzen lassen? Und sei es nur seine Bühne. Dieser Blog. Das sind meine Gedanken. Seit Wochen. Seit Wochen untergetaucht. Nicht mehr geschrieben. Nicht mehr hier gewesen. In diesem Fass meiner Gefühle. Ich möchte sie nicht in einem Becken auffangen. Ich möchte sie atmen lassen, meine Gedanken. Atmen.

Ein Kommentar zu „Untergetaucht

  1. Hör auf wenn es dir nicht gut tut.
    Oder erlaube dir diese Tristesse.
    Ich weiß nicht was davon zutrifft.
    Aber es ist schön etwas von dir zu lesen.
    Sogar ein Abschied wäre schön.

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