Wer bin ich, Zarah, wer bin ich?

„Nala! Warte doch! Nala!“, Quassel stolperte tollpatschig über einen großen Steinpilz und versuchte sich in letzter Sekunde noch an etwas festzuhalten – bumm – da lag das kleine Wesen auf dem Boden; die Arme fest um den eigenen Körper geschlungen. Nala lachte. „Das ist nicht dein Ernst, Quassel! Hast du wirklich versucht dich an dir selbst festzuhalten?“ Hu, der Waldgeist, hatte das Schauspiel beobachtet und flog elegant auf Quassel zu, um ihm mit einem kleinen Luftzug auf die Beine zu helfen. „Hör doch auf zu lachen, Nala! Ich hätte doch nicht wissen können, dass ich mich nicht halten kann!“ Nala quietschte vor Lachen. „Jetzt hör endlich auf!“, wimmerte das tollpatschige Wesen und „Wer bin ich, Zarah, wer bin ich?“ weiterlesen

Nala im Mondlicht

Nala schwang sich auf einen Ast und sah zu, wie die Sonne in die Erde tauchte. Ein kühler Windstoß ließ die Blätter des Baumes tanzen und vergaß zugleich nicht, auch Nalas Haare zu streicheln. Es wurde kalt. Der Mond stieg erhaben auf und blickte fürsorglich auf die Welt. Seine Freunde, die Sterne, suchten in seinem Licht ihre Patenkinder und erhellten deren dunkel erscheinenden Weg. Was hatten diese Wesen nur Angst vor der Nacht? Der Mond hatte aufgehört darüber nachzudenken. Zu lange hatte ihn die Suche nach einer Antwort verletzt. So viel Unheil brachte die Nacht mit sich. Mehr, als ein Mond zu ertragen fähig ist.
„Ich bewundere dich, mein Mond“, flüsterte Nala dem Wind zu und horchte, wie dieser ihre Worte zum Mond hinauf trug. „Nala im Mondlicht“ weiterlesen