Dear Teen Me

Dear Teen Me,

I know, life sucks these times and you‘re sitting, waiting, wishing for better days. I know, what makes you happy and keep on going, is picturing yourself in your mid 20s: Independent and having great hair and a perfect body.

Honey, age won‘t change anything. Shifts of dependency will always make you think, you‘re not Independent. And you will always struggle with your body no matter how much weight you‘ll loose, because it is your head that weighs way too much. Your hair will always be anything but straight and it will always be difficult to „totally get“ your curls. „Dear Teen Me“ weiterlesen

Komm‘ endlich klar

Wovor hast du Angst? Oder ist es Übermut? Stolz? Arroganz? Du findest mich klug – und weiter? Du findest mich schön – und weiter? Du findest mich witzig, eloquent, geheimnisvoll, leidenschaftlich, anziehend – und weiter? Verfickte Scheiße und weiter? Ich habe keine Lust auf rosaroten Plüsch-Kitsch und ich will nicht, dass man um mich kämpft, mich umgarnt. Darum geht es nicht, ok?! Ich will keinen Prinzen auf einem Pferd, sondern jemanden, der mutig genug ist, von seinem hohen Ross zu steigen und sich einzugestehen, dass er verdammt noch einmal Schiss hat, verletzt zu werden. Was bringt dir deine Coolness, wenn du am Ende des Tages unterkühlt in deinem Bett liegst? Sieh mich an, wenn ich dich in meinem Kopf anschreie! Ich bin mehr wert, als dein Wechselspiel von Nähe und Distanz! Du sagst es doch selbst. Ich bin klug, schön, witzig, eloquent, geheimnisvoll, leidenschaftlich, anziehend. Und weiter? Ich sag’ es dir: Wenn du bei etwas voll ins Schwarze getroffen hast, dann bei deiner Erkenntnis darüber, dass ich viel bin. Viel, aber nicht abhängig von dir. Von Nähe – ja. Liebe – ja. Schutz, Geborgenheit, Wärme, Sorge – ja. Aber nicht von dir. Reite weiter, ja? Wenn du dich beeilst, triffst du die ganzen anderen Wanna-be-Macho-Prinzen und ihr könnt darüber streiten, wer am Besten seinen Traum von Menschen auf Abstand halten kann. Vielleicht müsst ihr erst einmal euer Echo hören, um zu realisieren, was ihr da eigentlich verspielt. Es geht um kluge, schöne, witzige, eloquente, geheimnisvolle, leidenschaftliche, anziehende Träume von Menschen – wie mich. Nenn’ mich eingebildet. Ich bleibe bei den Worten meiner liebsten Mondsichel: Ich bin selbstbewusst, nicht eingebildet. Ich weiß, was ich wert bin. Viel. Ja viel. Und ich wünsche dir, dass du dir deiner selbst auch irgendwann einmal bewusst wirst und diese elende Maskerade sein lässt. Die Welt dreht sich nicht um dich, Schätzchen, so gut sich dieser Gedanke auch anfühlt. Komm’ endlich klar.

Hallo Halle

Hallo Halle, hallt es in mir, was schaust du so trist? Du bist doch ganz hübsch. Ein bisschen, wie eine Theaterkulisse. So unecht. So inszeniert. So. ja, so. Laufe ich durch deine Straßen fühle ich mich, als würde ich durch ein Gemälde gehen. Nicht unbedingt, weil du ein Kunstwerk bist, eher weil mich deine Ausstrahlung an Stillleben erinnert. Du schweigst mich an, während mich deine Schönheit ganz bodenständig anlächelt. Ja, ich finde dich ganz schön, Halle. Vielleicht, weil du nicht weißt, dass du es bist. Das macht es angenehm. Angenehmer als Kollegen von dir, die mich mit ihrer Selbstinszenierung plätten. Geplättet lässt sich Schönes nicht mehr so gut annehmen. Du plättest mich nicht, Halle. Du erstickst mich nicht. Nein, Halle, du, ja du, Halle, du hallst in mir.

 

Alles für die Liebe

Sie konnte nie verstehen, wie Menschen Menschen lieben konnten, die ihnen weh taten. Kopfschüttelnd ging sie durch ihre Welt, Hand in Hand mit einem Menschen, der ihr alles bedeutete. Wenn doch nur alle das hätten, was sie hatte, dachte sie. Ehrliche Liebe. Ohne Geheimnisse. Ohne Lügen. Nur Wahrheit. All ihre Sorgen teilte dieser Mensch. All ihre Ängste konnte er verstehen. Und ja, sogar all ihre Selbstzweifel und –Kritik konnte er nachvollziehen. Endlich war da jemand, der ihr nicht Selbsthass vorwarf, sondern die Gründe für ihre negativen Gefühle sah und sie in dem Gedanken unterstützte, dass sie etwas unternehmen müsse. Es tat gut. Diese Ehrlichkeit. Sie arbeitete härter an sich, als sonst. Wollte sie doch endlich zu der Sorte Mensch werden, für die sie eigentlich prädestiniert war zu sein. Sie kämpfte. Jetzt, wo sie nicht mehr der einzige Richter ihrer Taten war, hatten diese Dinge, die es zu verändern gab, einen viel größeren Stellenwert in ihrem Leben. Sie konnte nicht nur sich selbst enttäuschen, sondern auch diesen einen Menschen, den sie so liebte. Und der sie so liebte, dass er auch ihre Veränderung wünschte.
Alles für die Liebe. „Alles für die Liebe“ weiterlesen

Drowning in a puddle

I don’t know why but sometimes I speak and think in English. It feels like discussing something in a different language makes me understand things better – maybe because I have to stop every – let’s say – third word and wonder whether the word fits or not. I cannot use the same metaphors. I cannot just translate everything word by word. It feels like changing the perspective by switching the language makes me change my relation to the object discussed. Even though I sometimes just want to write everything down – as fast as I can, just to make sure not to forget anything, I force myself to change the language. I force my brain to slow down. I force my fingers to chill and to wait for right signals. I force my heart to relax. My lunges to slow down. My mind to be patient. I force myself to breathe. Just breathe. In and out. To take a moment to understand what is going on. And then I speak or think English; imagine I am abroad and meet someone who cannot speak German so that we have to use the English language to communicate. And then I imagine that this someone is someone I want to share my thoughts with. I imagine I want to prove that I do understand life. That I do understand my inner world. That I do see things a lot of people can’t. And how could this someone believe me if I spoke very bad English, used very bad metaphors.. and how could this someone understand what I am saying, if I didn’t understand the words I was using. How could this someone trust my words if I could not trust them? How could I communicate with this someone if the communication with myself did not work?

So I am speaking and thinking in English. Realizing that a lot of my fears are so unnecessary. Wondering how this feeling could distract me that hard. Accepting that I sometimes use too many letters for a one-word-feeling, just because…. Yes, let’s be honest… just because I can. Just because I feel like mastering my inner world by creating impressive metaphors. Just because I feel like going so deep, and do not realize that I am actually drowning – not in a sea of deep emotions, more a puddle of big words.

Being arrogant sucks.

 

 

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